CE-Zertifizierung

Für das Inverkehrbringen von gewissen Produkten und die Teilnahme am freien Warenverkehr auf dem europäischen Markt ist eine CE-Zertifizierung in Form eines CE-Konformitätsbewertungsverfahrens, einer schriftlichen CE-Konformitätserklärung und einer abschließenden CE-Kennzeichnung heutzutage unerlässlich.

Ziel des gesamten CE-Zertifizierungs-Prozesses ist es, sicherzustellen, dass die entsprechenden Produkte alle relevanten Anforderungen hinsichtlich der Produktsicherheit vollumfänglich erfüllen. Mit der Konformitätserklärung und der Anbringung der CE-Kennzeichnung erklärt ein Hersteller insbesondere gegenüber den Aufsichtsbehörden, dass sein Produkt mit diesen Sicherheitsanforderungen und allen anzuwendenden Rechtsvorschriften konform ist. Da in diesem Zusammenhang eine Vielzahl an Richtlinien sowie Gesetze und Normen Anwendung finden kann, gehört eine umfassende Normen- und Richtlinienrecherche zu dem Dienstleistungsspektrum der reinisch GmbH im Umfeld der CE- Zertifizierung. Hier werden alle potenziell bedeutsamen EU-Richtlinien sowie deren Umsetzung in nationales Recht, ebenso wie die harmonisierten Normen hinsichtlich ihrer Relevanz für das jeweilige Produkt, überprüft.

Verpflichtung zur CE-Zertifizierung

Der Prozess der CE-Zertifizierung inklusive der Anbringung der CE-Kennzeichnung ist keineswegs eine freiwillige Leistung, sondern für bestimmte Waren zwingend erforderlich.

Es obliegt jedem Hersteller, Importeur oder Händler, sich für jedes Produkt hinsichtlich einer eventuell bestehenden CE-Kennzeichnungspflicht zu informieren und zu prüfen, ob und gegebenenfalls welche Verbindlichkeiten sich für ihn daraus ergeben. Das Spektrum der von CE-Richtlinien betroffenen Produktgruppen ist breit und reicht von Bauprodukten, Messgeräten und Funkanlagen bis hin zu Aufzügen und Seilbahnen. Die CE-Beauftragten der reinisch GmbH unterstützen Hersteller aller Branchen im Projektverlauf der CE-Zertifizierung, auf Wunsch auch bereits in frühen Phasen der Produktentwicklung und -konstruktion, zu allen sicherheitsrelevanten Aspekten.

Fünf Schritte zur CE-Zertifizierung Ihres Produktes

Um Ihr Produkt mit dem CE-Kennzeichen versehen zu können, ist der Vollzug folgender Schritte notwendig:

  1. 1. Ermittlung der für Ihr Produkt relevanten Richtlinien
  2. 2. Durchführung des Konformitätsbewertungsverfahrens inklusive aller erforderlichen Prüfungen und Beurteilungen
  3. 3. Bei bestimmten Produkten ggf. Hinzuziehung einer „benannten Stelle"
  4. 4. Ausstellung einer Konformitätserklärung
  5. 5. Anbringung des CE-Kennzeichens an Ihrem Produkt

Konformitätsbewertung im Zentrum der CE-Zertifizierung

Die Anbringung des CE-Kennzeichens ist also keine einfache Selbstverpflichtung des Herstellers, sondern steht am Ende eines aufwändigen Prozesses zur CE-Zertifizierung.

Kernstück dieses Vorgangs ist ein umfassendes Konformitätsbewertungsverfahren. Im Maschinen- und Anlagenbau stellt die europäische Maschinenrichtlinie (2006/42/EG) das Fundament dieser Bewertung dar und erfordert eine qualifizierte Risikobeurteilung, die alle potenziell von einer Maschine ausgehenden Gefahren identifiziert. Das Team der CE-Beauftragten der reinisch GmbH übernimmt für seine Kunden die im Zuge der Konformitätsbewertung von Maschinen erforderlichen Risikoanalysen und -beurteilungen und entwickelt in der Folge auch Empfehlungen zur Risikominimierung.

Unsere Leistungen im Umfeld der CE-Zertifizierung

  • CE-Beratung durch zertifizierte CE-Beauftragte in allen Phasen der Produktentwicklung, -konstruktion und -fertigung
  • Recherche der produktrelevanten Richtlinien, Gesetze und harmonisierten Normen
  • CE-Beratung bei der Montage und Inbetriebnahme von Maschinen
  • Schulungen zu CE-relevanten Themen und zur CE-konformen Umsetzung
  • Durchführung von Risikobeurteilungen nach DIN EN ISO 12100
  • Erstellung CE-konformer Maschinen- und Anlagendokumentation nach der Maschinenrichtlinie
  • Beratung zu technischen Maßnahmen der Risikominimierung
  • Prüfung der Technischen Dokumentationen hinsichtlich der CE-Konformität
  • Beratung zu generellen Produktsicherheitsfragen